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Tipps für Angehörige und Patienten

Antragstellung für neurologische Rehabilitation

Ihr betreuender Arzt im Spital, Ihr niedergelassener Arzt oder Neurologe zu Hause. Der ausgefüllte Antrag muss dann von Ihnen bei Ihrer Versicherung eingereicht und von dieser bewilligt werden. Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir sind gerne bereit, Ihnen weiter zu helfen. Weitere Informationen erhalten Sie im Menüpunkt Aufnahmeverfahren

 

Weiterführende Therapie

Die neurologische Rehabilitation ist in den seltensten Fällen mit dem Aufenthalt abgeschlossen. Zur Erhaltung und Verbesserung der wiedergewonnenen motorischen, sensorischen und kognitiven Fähigkeiten ist die Fortsetzung des mitgegebenen Heimprogramms unter Supervision eines Therapeuten zu empfehlen. Nähere Informationen über das ambulante Therapieangebot können Sie nachlesen unter:

  • Physiotherapie beim Bundesverband der Diplomierten Physiotherapeuten Österreichs
    www.physio.at 
  • Ergotherapie beim Verband der Diplomierten Ergotherapeuten Österreichs
    www.ergotherapie.at 
  • Logopädie beim Verband der Diplomierten Logopäden für Wien, Niederösterreich und Burgenland
    www.logopaedie-wnb.at 
  • Neuropsychologische Diagnostik und Behandlung sowie Psychologische Behandlung bei der Gesellschaft für Neuropsychologie Österreich
    www.gnpoe.at 

 

Selbshilfegruppen

Selbsthilfegruppen betreffend ein Krankheitsbild nehmen einen wichtigen Stellenwert in der Betreuung neurologischer Erkrankungen ein. Wesentliche Aufgaben der Selbsthilfegruppen sind die Beratung in nichtmedizinischen Fragen, die Information zum Krankheitsbild, der Aufbau und die Unterstützung von Angehörigengruppen und die Weiterbildungsveranstaltungen für Betroffene und Angehörige. Im weiteren verfassen sie Broschuren sowie Ratgeber, und vertreten die Anliegen der Betroffenen gegenüber Behörden und Öffentlichkeit. Nähere Informationen über Selbsthilfegruppen können Sie nachlesen im Menüpunkt "Links".


 

Krankenbett für zu Hause

Viele Patienten benötigen für zu Hause ein Krankenbett, da dieses meistens durch die Höhenverstellung den Transfer des Patienten aus und in das Bett ermöglicht und erleichtert. Es gibt hydraulisch- oder elektrisch-höhenverstellbare Krankenbetten. Zu beachten sind Unterschiede bei den Funktionen des Krankenbettes, wie Verstellbarkeit des Kopf- und Fußteiles. Diese Funktionen können entweder manuell oder auch elektrisch ausgeführt werden. Das Krankenbett wird, wenn medizinisch notwendig, von uns mittels Verordnungsschein verordnet und muss von der jeweiligen Krankenkasse bewilligt werden.
Die meisten Krankenkassen haben Depots aus denen man dann ein Krankenbett zugewiesen bekommt. Es besteht aber auch die Möglichkeit ein Krankenbett privat anzuschaffen! 

 

Elektrische Stimulation

In den meisten Fällen ist die Fortsetzung der elektrischen Stimulation zu Hause notwendig. Je nach Art der eingeleiteten elektrischen Stimulation (Schmerzkontrolle "Spastizitätskontrolle" Förderung der motorischen Funktionen) sind unterschiedliche Stimulationsgeräte notwendig, welche von unserer Seite verordnet bzw. empfohlen werden. Die Kosten werden nur gelegentlich von den Versicherungen übernommen. Genaue Auskünfte erhalten Sie von uns während ihres stationären Aufenthaltes. 

 

Stehtraining im Stehtisch

Patienten, die aufgrund ihrer neurologischen Erkrankung nicht frei stehen können, wird der Stehtisch zum Stehtraining auch für zu Hause empfohlen. Die Fortsetzung des Stehtrainings ist zur Kontrolle der Tonuserhöhung, zur Prophylaxe von Kontrakturen und Osteoporose wesentlich.
Der Stehtisch wird nur gelegentlich von der Krankenkasse bewilligt und muss daher meistens selbst finanziert werden. Den Stehtisch erhält man zum Beispiel bei Fa. Alois Praschberger, Kleinfeld 8b, A-6341 Ebbs; www.praschberger.com

 

Training mit Motomed

Sinnvoll ist das Training mit Motomed bei allen Patienten, die nicht frei stehen können. Die Arm- und auch die Beinfunktion kann sowohl passiv (bei kompletter Lähmung zur Verminderung der Spastizität) als auch aktiv (bei inkompletter Lähmung zur Aktivierung und Verbesserung der motorischen Kraft) trainiert werden.
Die Kosten für das Motomed werden nicht von der Krankenkasse übernommen.  

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